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Seeon-Seebruck (Krs. Traunstein) - Gemeinde mit Geschichte

4.482 Einwohner

 

Seebruck - Badeort seit der Römerzeit

Entstanden ist Seebruck aus dem römischen Bedaium um 50 nach Christi Geburt und diente den Römern als Stützpunkt auf der Fernreiseroute von Salzburg nach Augsburg. Wer in Seebruck am Nord-Ufer des Chiemsees steht und nach Süden schaut, dem öffnet sich die gesamte Weite des "Bayerischen Meeres" - an klaren Tagen ein überwältigender Blick auf die majestätische Alpenkette von den Berchtesgadener Alpen bis hin zum Wendelstein.

Glanzlichter:

Seeon - das kulturelle Kleinod

Seeon wird umringt von sieben Seen! Genau genommen sind es sogar vierzehn Seen, die das Naturschutzgebiet Seeoner Seen nördlich des Chiemsees bilden. Die Schönheit und den Reiz dieser Landschaft schätzten bereits vor über 1000 Jahren die Benediktiner. Und so gründete im Jahr 994 Pfalzgraf Aribo, ein Freund des hl. Bischofs Wolfgang v. Regensburg, das Kloster Seeon. Bis zur Säkularisation 1803 war das Kloster Seeon ein Ort der Gelehrsamkeit und Kultur: so war Kaiser Heinrich II. der Auftraggeber der bedeutenden Schreibschule im Kloster, aber auch W.A. Mozart war häufig zu Gast im Kloster Seeon und komponierte zum Beispiel 1767 das Offertorium "Scande coeli limina". Nach einer wechselhaften Geschichte erstrahlt das Kloster Seeon nach der Renovierung wieder im alten benediktinischen Glanz.

Glanzlichter:

Truchtlaching - Idylle im oberen Alztal

Große Hügelgräber zeugen von der frühen Besiedlung Truchtlachings. Es waren die Kelten, die sich 500 vor Christus hier niederließen. Später beeinflussten die Römer von Bedaium den Ort, der schließlich in den Besitz der bayerischen Herzöge gelangte. Heute ist Truchtlaching ein Ort, in dem "ländliche Sommerfrische" mit Ruhe, Natur, Erholung und ländlichem Dorfleben noch eine Bedeutung haben.

Glanzlichter: