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Ali Bramwell installierte Ihre Arbeit im Februar 2005 für chiemseeart in der Gemeinde Höslwang.

 

Ali Bramwell, geboren 1969 in Otahuhu, Neuseeland, lebt und arbeitet in Dunedin, Neuseeland. Bramwell greift in Ihrer Arbeit in den Naturraum ein, indem sie widersprüchliche, paradoxe Situationen schafft. In einem vom Wind stark verwüsteten Waldstück bei Höslwang hat Ali Bramwell zehn Bäume, die die Wiederaufforstung weit überragen, miteinander verbunden. Jeder Baum bekam in etwa fünf Metern Höhe eine Metallmanschette angelegt. Mit Eisenfedern und Stahlseilen werden diese Manschetten miteinander verbunden. Die gesamten Details der Installation wurden von Ali Bramwell vor Ort für diese spezielle Arbeit angefertigt.

Die für einen Wald etwas verloren wirkenden Bäume werden zu einem Verbund, zu einer Lebensgemeinschaft zusammengefügt. Jede Bewegung eines Baumes beeinflusst die Bewegungen der anderen, ein Sinnbild für menschliche Gemeinschaften, für deren Abhängigkeiten und deren Miteinander.

Die maschinell gefertigten und teils martialisch anmutenden Eisenteile der Installation machen das Gegeneinander und Miteinander menschlichen Lebens in seiner ihn umgebenden Natur fraglich und nachdenkenswert.

 

Zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen in Neuseeland, Südkorea, Schweden und BosnienHerzegowina. Ali Bramwell lehrt an der Otago Polytechnic School of Art in Dunedin und ist künstl. Leiterin der experimentellen Blue Oyster Contemporary Art Gallery in Dunedin.

 

Mehr Informationen über die Arbeit von Ali Bramwell finden Sie auf

www.springsteelchicken.co.nz

 

Andreas Pytlik